Aktuelles

Flüchtlingsunterkunft Fiersbarg

AKTUELLES

29.11.2017

Kinderbetreuung – Helfer gesucht.

4 große Räume stehen den Kita-Kinder im Fiersbarg zum Toben, Basteln, Träumen und Spielen zur Verfügung – doch dafür fehlen genügend Betreuer. Deshalb hilft die Ag Kinderbetreuung regelmäßig aus. Die Kita ist Mo-Fr von 10-12 und 14-16 Uhr geöffnet und entsprechend suchen wir noch viele Unterstützer. Wir sind dabei ganz flexibel von Woche zu Woche: Wer kann, kommt!

 

Derzeit sind wir rund 10 Frauen und Männer, die mit den Kleinen Lego-Bauen, Bücher anschauen, Laternen basteln und und und. Die Kleinen sind überglücklich über jede liebevolle Unterstützung. Wir haben noch viele Ideen - deshalb schließt Euch gerne uns an. Besonders für die großen Kinder benötigen wir auch am Nachmittag noch mehr Unterstützung! Kontakt unter bildung@lemsahl-hilft.de Stichwort Kinderbetreuung.

 

29.11.2017

Finanzen – jede Spende ist willkommen.

Nachdem der Verein Lemsahl hilft e.V. in der ersten Jahreshälfte einige Spenden und Fördermittel eingeworben hat, konnten wir mit dem Einzug der ersten Flüchtlinge die ersten Aktivitäten mitfinanzieren. So konnten wir helfen, Lehrbücher, Bastelmaterial wie Laternen- und Gardinenstangen, Baumaterialien für Schaukel und Fußballtor, sowie die Fahrradwerkstatt durch eine Spende zu finanzieren.

Besonders toll ist, dass alle Helfer versuchen, durch Sachspendeneinwerbung die Geldausgaben möglichst gering zu halten. Trotzdem fallen mit steigender Bewohnerzahl der ZEA immer wieder Kosten für unsere Aktivitäten an und deshalb bitten wir Sie/euch uns zu unterstützen. Dabei hilft jeder - noch so kleine Betrag! Ob privat oder als Firma - jede Hilfe ist willkommen: und vielleicht ist ja das bevorstehende Weihnachtsfest dafür ein willkommener Anlass...

 

Lemsahl hilft e.V.

IBAN DE75 2005 0550 1056 2237 28 // BIC HASPDEHHXXX

Verwendungszweck: Name und Adresse, ob eine Spendenquittung gewünscht ist.

29.11.2017

Bildung – Ausbau des Angebots.

Die Bildungsgruppe Erwachsene hat im Moment 18 aktive Lehrer und Lehrerinnen. (In unserem e-mail Verteiler sind ca. 50)

Wir geben Unterricht am Montag und Dienstag von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Unsere Lehrer unterrichten sehr flexibel auf den jeweiligen Bedarf der Lernenden ausgerichtet. Manche Schüler lernen noch das Alphabet während andere sich schon mit den verschiedenen Fällen und Zeiten befassen.

Gerne würden wir unser Angebot auf den Samstag ausweiten, da dort bisher keine anderen Bildungsangebote laufen. Unserer Vorstellung nach wäre eine sich abwechselnde Gruppe von Lehrern ideal. Hier brauchen wir noch Unterstützung.

Wir haben die Idee mit wechselnden Leuten sowohl normalen Unterricht als auch gemeinsame Erlebnisse anzubieten: Wie z.B. Einkaufen und Kochen oder

einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit S-Bahnfahrt.

Alle, die uns tatkräftig unterstützen möchten sind herzlich eingeladen, sich zu melden unter bildung@lemsahl-hilft.de

Sport/Freizeit – Helfer gesucht.

Die AG Sport/Freizeit such noch tatkräftige Unterstützung in folgenden Bereichen:

» Begleitung von Kindern zum Sport

» Frauenfitness: „Übungsleiterin“

» Jazz-Dance oder ähnliches für Jugendliche (Mädchen): „Übungsleiterin“

» Männerfitness: männliche Unterstützung des Übungsleiters

Interesse? freizeit@lemsahl-hilft.de

 

Begleitung und Betreuung – wichtige Wege nicht alleine machen.

Die AG Begleitung und Betreuung übernimmt steht den Bewohnern bei Wegen in die Stadt und in den Stadtteil zur Seite. Ob zur Kleiderkammer nach Farmsen, zum LSV oder zu Ämtern und Behörden – die Helfer leisten einen wichtigen Beitrag bei er ersten Orientieung in der neuen Umgebung.

Auch hier wird noch Unterstützung gesucht - insbesondere Helfer, die auch an Vormittagen Zeit haben.

begleitungundbetreuung@lemsahl-hilft.de

29.11.2017

Koordination – Arbeit hinter den Kulissen.

Die AG Koordination hält im Hintergrund die Fäden zusammen. Neben dem regelmäßigen Kontakt zu den Johannitern, zum ZKF und zu den verschiedensten Gremien im Stadtteil, bearbeitet sie alle eingehenden Fragen, Helfer- und Spendenangebote. Und damit die interne Kommunikation reibungslos funktioniert, werden hier die Helferdatenbank geführt und gepflegt.

Auch wird hier gebündelt, was unabhängig von anderen AGs gebraucht wir. Und das ist jede Menge:

» zu vermietender Wohnraum; sowohl Zimmer als auch Einliegerwohnungen etc

» Gästezimmer für kurzfristige Besuchs-Unterbringung

» Praktikumsplätze in Unternehmen

» Patenschaften für einzelne Bewohner

» einen DVB-T Reciever (einen zweiten haben wir schon!)

Sollten Sie helfen können oder Fragen haben: kontakt@lemsahl-hilft.de

16.11.2016

 

Helfertreffen bei Lemsahl hilft e.V.

 

Wir packen an: Gemeinsam mit dem Johanniter-Team haben wir Ehrenamtlichen von Lemsahl Hilft gestern direkt vor Ort in der Unterkunft über unsere bisherigen Aktivitäten, Pläne und Wünsche gesprochen. Viel ist seit den ersten Einzügen im Sommer passiert: Jede Woche üben unsere Lehrer Deutschvokabeln und Grammatik mit allen, die Lust und Zeit haben. Wir begleiten einzelne zu Ämtern und Ärzten, betreuen Vorschulkinder in den neuen Kita-Räumen und begleiten andere zu den tollen Sportaktivitäten beim LSV. Das Teemobil kommt regelmäßig, der Frauentreff wird toll angenommen und wir haben noch viele weitere Pläne. Dafür aber brauchen wir weitere Helfer, die Lust und Zeit haben, aktiv bei uns mitzumachen.

 

Bittet meldet Euch unter kontakt@lemsahl-hilft.de - denn Helfen macht Spaß!

22.09.2016

 

Das Teemobil kommt an den Fiersbarg: Helfer und Spender gesucht!

 

Wir freuen uns sehr, dass das Teemobil nun auch zu den Flüchtlingen am Fiersbarg kommt. Diese wunderbare Einrichtung ist schon seit vielen Monaten in etlichen Hamburger Flüchtlingsunterkünften aktiv - und nun organisieren wir dieses auch bei uns in Lemsahl.

 

Der Initiator schreibt auf seiner Website (http://teemobil.de) dazu: Die Idee ist, "zum einen den Flüchtlingen nach dem Abendbrot noch einmal etwas anbieten zu können, auf dass sie sich freuen können. Ein warmer Kakao mit Keksen ist für viele Kinder Gold wert! Genauso freut es die Erwachsenen, wenn sie abends einen warmen Tee und dazu eine Banane oder hart gekochte Eier erhalten. Für uns kaum vorstellbar, mit welchen einfachen Dingen man Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann."

 

Eine tolle Sache, denn die Abende sind für die Flüchtlinge lang(weilig) - und wir Helfer bekommen eine sehr schöne Gelegenheit, mit dem einen oder anderen in Kontakt zu kommen. Und das ist heute auch unser Anliegen: Ab sofort werden wir Lemsahler das Teemobil jeden Mittwoch und Sonntag von ca. 20 bis 21 Uhr (im Gemeinschaftsraum der Unterkunft) organisieren, um den Flüchtlingen Gebäck, Obst und warme Getränke anzubieten.

 

Wer von euch/ Ihnen hätte Zeit und Lust mitzumachen? Das heißt, wir bräuchten Helfer zum Aufbauen und Ausschenken (Zeitaufwand jeweils von etwa 19.00 bis 21.20 Uhr). Es ist nicht notwendig, sich für einen der Tage zu "verpflichten". Natürlich freuen wir uns auch darüber, wenn jemand nur gelegentlich dabei ist! Wir werden eine online-Liste führen, in der sich die Helfer jeweils eintragen können.

 

Wir freuen uns auch sehr über Spender für Gebäck, Kekse, Kuchen, Obst (Bananen!), Säfte, Limo usw.!

 

Wer mitmachen und zum Gelingen dieses schönen Projekts beitragen möchte, melde sich bitte unter kommunikation@lemsahl-hilft.de. Ganz nach dem Motto des Initiators: "Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten ... wann dann?"

24.06.2016

 

Unsere Positionierung zur Integration im Stadtteil - Sommer 2016

 

Wir sind in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gefragt worden, warum es in Lemsahl-Mellingstedt – neben dem Heimatbund – eigentlich zwei Initiativen gibt, die sich für die Integration von Flüchtlingen einsetzen. Warum wir nicht eine Initiative gründen, die dann gemeinsam die Integration in unserem Stadtteil vorwärtsbringt. Und wer wollte etwas dagegen sagen? Wir wissen doch alle, dass gebündelte Kräfte mehr bewirken können. Was also hindert uns daran, die Zusammenarbeit mit „Lebenswertes Lemsahl-Mellingstedt“ im folgenden kurz LL, zu suchen?

 

Darauf gibt es aus unserer Sicht eine klare Antwort:

 

Die wesentliche Frage, auf die LL in den letzten Monaten alle Aktivitäten konzentriert hat, war die Frage nach der Anzahl von Flüchtlingen, kombiniert mit der Frage, wo demnächst weitere Flüchtlingscamps in Lemsahl entstehen werden. Daneben gab es nur noch eine einzige weitere Aktivität für LL: die Unterstützung und Vorbereitung von Klagen und Volksbegehren gegen Flüchtlingsunterkünfte.

 

Und damit sind wir auch schon beim Kern der Differenzen, die eine Zusammenarbeit für uns nicht denkbar machen.

 

Klagen gegen realisierte und zu realisierende Flüchtlingsunterkünfte, Verunsicherung der Öffentlichkeit und nun auch ein sogenanntes „Beschwerdetagebuch“ über Lärmbelästigungen auf der Website des Vereins haben mit Integrationsarbeit nichts, nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wohl aber damit, Ressentiments und Unruhe in der Bevölkerung zu schüren mit einem einzigen Ziel: Die Zahl der geflüchteten Menschen in Lemsahl so gering wie möglich zu halten.

 

Integrationsarbeit bedeutet für uns, dass wir uns mit unseren Arbeitsgruppen dafür einsetzen, allen nach Lemsahl kommenden Flüchtlingen möglichst optimale Unterstützung und Integrationsmöglichkeiten zu bieten. Dabei sind wir keine Phantasten:

 

  • Wir wissen, dass es zu Schwierigkeiten kommen kann. Wir wissen aber auch, dass diese ohne unsere Arbeit deutlich größer sein würden.

 

  • Wir sind uns darüber im Klaren, dass das Zusammentreffen verschiedener Kulturen Lern-prozesse aller Beteiligten voraussetzt – und natürlich eine Bereitschaft zur Integration auf der Grundlage der in unserem Land geltenden Regeln und Gesetze.

 

  • Wir setzen darauf, dass die Lemsahler Bevölkerung eine ausgestreckte Hand für die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben wird, um ihnen das Einleben in unseren Stadtteil zu erleichtern. Dies wird auch bedeuten, dass wir unsere neuen Nachbarn gegen Anfeindungen von außen unterstützen.

 

Im Übrigen distanzieren wir uns ausdrücklich von dem Eindruck, der zuletzt im Blatt des Vereins („Lebenswertes Lemsahl-Mellingstedt e.V. informiert, Juni/Juli 2016“) erweckt wurde, dass uns „gemeinsame Ziele verbinden“. Diese können wir bisher nicht erkennen.

Aber wir schauen zuversichtlich in das Jahr 2017.

 

 

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