Aktuelles

16.11.2016

 

Helfertreffen bei Lemsahl hilft e.V.

 

Wir packen an: Gemeinsam mit dem Johanniter-Team haben wir Ehrenamtlichen von Lemsahl Hilft gestern direkt vor Ort in der Unterkunft über unsere bisherigen Aktivitäten, Pläne und Wünsche gesprochen. Viel ist seit den ersten Einzügen im Sommer passiert: Jede Woche üben unsere Lehrer Deutschvokabeln und Grammatik mit allen, die Lust und Zeit haben. Wir begleiten einzelne zu Ämtern und Ärzten, betreuen Vorschulkinder in den neuen Kita-Räumen und begleiten andere zu den tollen Sportaktivitäten beim LSV. Das Teemobil kommt regelmäßig, der Frauentreff wird toll angenommen und wir haben noch viele weitere Pläne. Dafür aber brauchen wir weitere Helfer, die Lust und Zeit haben, aktiv bei uns mitzumachen.

 

Bittet meldet Euch unter kontakt@lemsahl-hilft.de - denn Helfen macht Spaß!

Sport/Freizeit – Helfer gesucht.

Die AG Sport/Freizeit such noch tatkräftige Unterstützung in folgenden Bereichen:

» Begleitung von Kindern zum Sport

» Frauenfitness: „Übungsleiterin“

» Jazz-Dance oder ähnliches für Jugendliche (Mädchen): „Übungsleiterin“

» Männerfitness: männliche Unterstützung des Übungsleiters

Interesse? freizeit@lemsahl-hilft.de

 

Flüchtlingsunterkunft Fiersbarg

AKTUELLES

Wie ein bisschen Zirkus die (Kinder-) Welt zum Strahlen bringt…

 

Manege frei! hieß es zu Beginn der Sommerferien in Lemsahl. Im Mitmachzirkus Abrax Kadabrax konnten Flüchtlingskinder aus der Unterkunft am Fiersbarg und Kinder aus dem Stadtteil ein Wochenende lang gemeinsam echte Zirkusluft schnuppern. Die Initiative Lemsahl - Hilft hatte das Projekt von langer Hand geplant. Durch großzügige Spenden der Stiftung Allianz für die Jugend e.V. und der Bürgerstiftung HH (Gefördert von dem „Fonds Flüchtlinge & Ehrenamt“, gegründet von einem Bündnis Hamburger Stiftungen, verwaltet und koordiniert von der BürgerStiftung Hamburg) konnte es nun endlich realisiert werden. Ziel war es, den Kindern aus der Erstaufnahmeeinrichtung am Fiersbarg und den Kindern aus Lemsahl die Möglichkeit zu geben, einmal gemeinsam etwas zu erleben und sich besser kennenzulernen.

 

Am 22. und 23. Juli trafen sich 50 angehende Artisten, um mit den Zirkuspädagogen in der Turnhalle der Grundschule verschiedene Kunststücke zu trainieren. Neben Rädern und Zirkusrollen lernten die Kinder auch, wie man mit Tüchern jongliert oder auf einer Kugel balanciert. Es wurden Menschenpyramiden gebaut und Hula-Hoop-Reifen geschwungen. Bei dem vielfältigen Angebot konnte jeder etwas finden, was ihm Spaß macht. Spielerisch probierten sich die kleinen Artisten in den unterschiedlichen Bereichen aus und perfektionierten schließlich ihre Tricks unter professioneller Anleitung. Zahlreiche Helfer unterstützen das Projekt durch Verpflegungsspenden, Begleitung der Flüchtlingskinder zur Trainingshalle und Aufsicht vor Ort.

 

Am Sonntag folgte dann die große Aufführung vor Eltern, Geschwistern und Freunden. Ehrenamtliche Helfer hatten hierfür extra am Vortag ein buntes Zirkuszelt auf dem Sportplatz aufgebaut. Jede Menge aufgeregte Nachwuchsartisten mit fantasievollen Bemalungen im Gesicht tummelten sich vor dem Zelt und warteten ungeduldig auf ihren Auftritt. Das Publikum im gut gefüllten Zelt übte inzwischen mit den Zirkusprofis, „richtig“ zu applaudieren. Dann hieß es „Manege frei“: Fast eine Stunde lang präsentierten die Kinder ihre einstudierten Übungen mit höchster Konzentration. Der tosende Applaus war dann der verdiente Lohn für die glücklichen Zirkuskinder!

Nach der Vorführung wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Ehrenamtlichen und Bewohnern der EA das Zirkuszelt wieder abgebaut.

 

Zurück bleiben nun eine Menge strahlende Kinderaugen, bunte Erinnerungen und der feste Entschluss: So etwas machen wir auf jeden Fall gerne noch einmal!

 

29.11.2016

Der Kindertreff sucht dringend Helfer/innen!

Wir sind ein Kreis von 9 Frauen und unterstützen die hauptamtlichen Johanniter im Kindertreff. Dort werden die kleineren Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, betreut. Die Betreuungszeiten sind ca. 9.00- 12.00 und 14.00- 17.00 Uhr und die Zahl der Kinder variiert zwischen 6 und 20 Kindern. Es wird gemeinsam gefrühstückt, gesungen, gemalt, gebastelt und viel gespielt. Manchmal begleiten wir auch Ausflüge. Die Kinder (und Eltern) sollen an einen Kindergartenalltag mit Ritualen und Regeln, wie z.B. Morgenkreis, herangeführt werden. Da die Kinder sehr viele unterschiedliche Temperamente und Erfahrungen mitbringen ist dies manchmal gar nicht so einfach und jede helfende Hand ist sehr willkommen. In der nun beginnenden Urlaubszeit sind auch wir spärlicher besetzt und suchen dringend weitere Unterstützer/innen! Wenn auch die Stunden im Kindertreff zum Teil laut und anstrengend sind, so ist es doch immer wieder beglückend zu erleben welche Fortschritte die Kinder auf verschiedenen Ebenen machen und in die strahlenden Kinderaugen zur Begrüßung zu sehen.Solltest Du ein wenig Zeit und Spaß am Umgang mit Kindern haben, melde Dich bitte sehr gern unter eddajahn@arcor.de, dann klären wir alles Weitere!!

Bis dahin, viele Grüße

Edda Jahn

29.11.2016

Bildung – Erwachsene

Im Camp sind derzeit über 400 Menschen. Wir brauchen dringend Unterstützung beim Unterrichten. Usere Zeiten sind: Montag und Dienstag von 10 bis 12 Uhr. Donnerstag von 16 bis 18 Uhr in Kantine 2 im Camp. Auch wenn ihr nicht regelmäßig Zeit habt freuen wir uns auf jeden der mit hilft. In der Regel haben wir es mit Analphabeten und Anfängern zu tun, die noch nicht an einem staatlich geförderten Kurs teilnehmen. Wir bringen ihnen oft Grundlagen bei, auf die sie dann aufbauen können. bildung@lemsahl-hilft.de

 

Beyond Borders Projekt 5.-15. August 2017

15 junge Erwachsene aus unterschiedlichen Ländern nehmen an einem Workcamp teil. Sie stellen für Kinder im Grundschulalter aus der Erstaufnahme und der Grundschule ein kleines Ferienprogramm auf die Beine. Wohnen werden die Studenten im Alter von 19 bis 24 Jahren in der Grundschule Lemsahl, wo sie sich auch selbst verpflegen. Die internationalen Teilnehmer erhalten so einen Einblick in die aktuelle Flüchtlingssituation und die Integrationsarbeit in Deutschland. Wir wurden Standort für das Projekt, weil das Amt in Wandsbek uns den Studenten empfohlen hat. Lemsahl-hilft und die Johanniter unterstützt diese Initiative. Die Gruppe hat sich auf dem Kinderfest am 1. Juli vorgestellt.

 

Formularausfüllhilfe

Dorit Quade-Sauer hilft mit einer kleinen Gruppe beim Formularausfüllen. Es kommen 2 bis 5 Leute pro Termin. Sie haben festgestellt wie langwierig das sein kann, was nicht nur an den Sprachschwierigkeiten liegt. Auch hier ist Unterstützung willkommen. Email: dorit@quade-sauer.de

14.07.2017

Teestube am Fiersbarg

Eine tolle Sache! Jeden Mittwoch und Sonntag ist Teatime, denn die Abende der Flüchtlinge können lang(weilig) und einsam sein. Mit Kuchen, Keksen und Obst kommt man bei einer guten Tasse Tee ins Gespräch. Deutschkenntnisse können an uns erprobt und mit uns gemeinsam erweitert werden. Wir helfen

gern! Es ist so schön, die Erfolge mitzuerleben! Wir freuen uns sehr, dass dieses Angebot von den Bewohnern seit Monaten so gut und dankbar angenommen wird. Gesellschaftsspiele und gelegentliche Musikeinlagen (von den Flüchtlingen) sorgen für eine fröhliche und entspannte Atmosphäre.

Helfer immer herzlich willkommen! Zum Aufbauen, Ausschenken, Klönen und Mitspielen, werden immer Helfer gebraucht!

Wir führen eine Doodle Liste, in die man sich ganz individuell eintragen kann. Zeitaufwand jeweils von 19.00 bis 21.20 Uhr

Wer mitmachen und zum Gelingen beitragen möchte, melde sich bitte unter finanzen@lemsahl-hilft.de

14.07.2017

Internationales Kinderfest

Am Samstag 01.07. wurde ein internationales Kinderfest am Lemsahler Dorfplatz veranstaltet. Trotz des Regens war die Veranstaltung ein großer Erfolg für die Kinder. Der Heimatbund hat dafür gesorgt, dass jede Aktivität im Zelt untergebracht war. Es gab Basteln, Tombola, Kinderschminken, ein Karussell.... und vieles mehr. Wir haben die Kinder im Trecker vom Fiersbarg abgeholt, der Andrang war so groß, das wir zweimal fahren mussten. Mit Begeisterung haben die Kinder vom Fiersbarg und Lemsahler Kinder gemeinsam gefeiert. Auch viele Eltern haben das Kuchenbuffet und die gegrillten Würstchen

genossen. Es war ein tolles Fest für gelungene Integration im Stadtteil.

14.07.2017

Der Frauenraum

Seit einigen Monaten betreiben wir einen Frauenraum im Camp, jeden Freitag von 10-12 Uhr. Dort wird gestrickt, geklönt und es werden Erfahrungen ausgetauscht. Bei schönem Wetter gehen wir in Lemsahl spazieren. Wir erfahren von den Bedürfnissen und Wünschen der Frauen und können diese teilweise auch umsetzen. So wurde der Bedarf an Schuhen und Handtaschen immer wieder geäußert. Wir haben kurzer Hand einen Aufruf gestartet und viele Frauen aus Lemsahl haben eifrig gespendet. Es war schön mit anzusehen, wie die Frauen sich darüber gefreut haben. Auch Wolle und Häkelnadeln werden immer gesucht, damit die fleißigen Hände beschäftigt sind. Sollte noch jemand Zeit und Lust zu haben, unser Team zu unterstützen – wir freuen uns über jeden Besuch. Eine regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich, wir wechseln uns ab.

Kontakt bitte über freizeit@lemsahl-hilft.de.

29.11.2016

Finanzen – jede Spende ist willkommen.

Nachdem der Verein Lemsahl hilft e.V. in der ersten Jahreshälfte einige Spenden und Fördermittel eingeworben hat, konnten wir mit dem Einzug der ersten Flüchtlinge die ersten Aktivitäten mitfinanzieren. So konnten wir helfen, Lehrbücher, Bastelmaterial wie Laternen- und Gardinenstangen, Baumaterialien für Schaukel und Fußballtor, sowie die Fahrradwerkstatt durch eine Spende zu finanzieren.

Besonders toll ist, dass alle Helfer versuchen, durch Sachspendeneinwerbung die Geldausgaben möglichst gering zu halten. Trotzdem fallen mit steigender Bewohnerzahl der ZEA immer wieder Kosten für unsere Aktivitäten an und deshalb bitten wir Sie/euch uns zu unterstützen. Dabei hilft jeder - noch so kleine Betrag! Ob privat oder als Firma - jede Hilfe ist willkommen: und vielleicht ist ja das bevorstehende Weihnachtsfest dafür ein willkommener Anlass...

 

Lemsahl hilft e.V.

IBAN DE75 2005 0550 1056 2237 28 // BIC HASPDEHHXXX

Verwendungszweck: Name und Adresse, ob eine Spendenquittung gewünscht ist.

29.11.2016

Koordination – Arbeit hinter den Kulissen.

Die AG Koordination hält im Hintergrund die Fäden zusammen. Neben dem regelmäßigen Kontakt zu den Johannitern, zum ZKF und zu den verschiedensten Gremien im Stadtteil, bearbeitet sie alle eingehenden Fragen, Helfer- und Spendenangebote. Und damit die interne Kommunikation reibungslos funktioniert, werden hier die Helferdatenbank geführt und gepflegt.

Auch wird hier gebündelt, was unabhängig von anderen AGs gebraucht wir. Und das ist jede Menge:

» zu vermietender Wohnraum; sowohl Zimmer als auch Einliegerwohnungen etc

» Gästezimmer für kurzfristige Besuchs-Unterbringung

» Praktikumsplätze in Unternehmen

» Patenschaften für einzelne Bewohner

» einen DVB-T Reciever (einen zweiten haben wir schon!)

Sollten Sie helfen können oder Fragen haben: kontakt@lemsahl-hilft.de

Begleitung und Betreuung – wichtige Wege nicht alleine machen.

Die AG Begleitung und Betreuung übernimmt steht den Bewohnern bei Wegen in die Stadt und in den Stadtteil zur Seite. Ob zur Kleiderkammer nach Farmsen, zum LSV oder zu Ämtern und Behörden – die Helfer leisten einen wichtigen Beitrag bei er ersten Orientieung in der neuen Umgebung.

Auch hier wird noch Unterstützung gesucht - insbesondere Helfer, die auch an Vormittagen Zeit haben.

begleitungundbetreuung@lemsahl-hilft.de

24.06.2016

 

Unsere Positionierung zur Integration im Stadtteil - Sommer 2016

 

Wir sind in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gefragt worden, warum es in Lemsahl-Mellingstedt – neben dem Heimatbund – eigentlich zwei Initiativen gibt, die sich für die Integration von Flüchtlingen einsetzen. Warum wir nicht eine Initiative gründen, die dann gemeinsam die Integration in unserem Stadtteil vorwärtsbringt. Und wer wollte etwas dagegen sagen? Wir wissen doch alle, dass gebündelte Kräfte mehr bewirken können. Was also hindert uns daran, die Zusammenarbeit mit „Lebenswertes Lemsahl-Mellingstedt“ im folgenden kurz LL, zu suchen?

 

Darauf gibt es aus unserer Sicht eine klare Antwort:

 

Die wesentliche Frage, auf die LL in den letzten Monaten alle Aktivitäten konzentriert hat, war die Frage nach der Anzahl von Flüchtlingen, kombiniert mit der Frage, wo demnächst weitere Flüchtlingscamps in Lemsahl entstehen werden. Daneben gab es nur noch eine einzige weitere Aktivität für LL: die Unterstützung und Vorbereitung von Klagen und Volksbegehren gegen Flüchtlingsunterkünfte.

 

Und damit sind wir auch schon beim Kern der Differenzen, die eine Zusammenarbeit für uns nicht denkbar machen.

 

Klagen gegen realisierte und zu realisierende Flüchtlingsunterkünfte, Verunsicherung der Öffentlichkeit und nun auch ein sogenanntes „Beschwerdetagebuch“ über Lärmbelästigungen auf der Website des Vereins haben mit Integrationsarbeit nichts, nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wohl aber damit, Ressentiments und Unruhe in der Bevölkerung zu schüren mit einem einzigen Ziel: Die Zahl der geflüchteten Menschen in Lemsahl so gering wie möglich zu halten.

 

Integrationsarbeit bedeutet für uns, dass wir uns mit unseren Arbeitsgruppen dafür einsetzen, allen nach Lemsahl kommenden Flüchtlingen möglichst optimale Unterstützung und Integrationsmöglichkeiten zu bieten. Dabei sind wir keine Phantasten:

 

  • Wir wissen, dass es zu Schwierigkeiten kommen kann. Wir wissen aber auch, dass diese ohne unsere Arbeit deutlich größer sein würden.

 

  • Wir sind uns darüber im Klaren, dass das Zusammentreffen verschiedener Kulturen Lern-prozesse aller Beteiligten voraussetzt – und natürlich eine Bereitschaft zur Integration auf der Grundlage der in unserem Land geltenden Regeln und Gesetze.

 

  • Wir setzen darauf, dass die Lemsahler Bevölkerung eine ausgestreckte Hand für die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben wird, um ihnen das Einleben in unseren Stadtteil zu erleichtern. Dies wird auch bedeuten, dass wir unsere neuen Nachbarn gegen Anfeindungen von außen unterstützen.

 

Im Übrigen distanzieren wir uns ausdrücklich von dem Eindruck, der zuletzt im Blatt des Vereins („Lebenswertes Lemsahl-Mellingstedt e.V. informiert, Juni/Juli 2016“) erweckt wurde, dass uns „gemeinsame Ziele verbinden“. Diese können wir bisher nicht erkennen.

Aber wir schauen zuversichtlich in das Jahr 2017.

 

 

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